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@@ -84,7 +84,7 @@ Der Deckbau ist einer der wichtigsten und zugleich spannendsten Teile von Standa
### 2.1 Wähle deinen Commander
Der erste und wichtigste Schritt ist die Wahl deines Commanders. Dein Commander muss eine legendäre Kreatur | Planeswalker sein, der im aktuellen Standard legal ist.
Der erste und wichtigste Schritt ist die Wahl deines Commanders. Dein Commander muss eine legendäre Kreatur- | Planeswalker- | Spacecraft- oder Vehicle-Karte sein, die im aktuellen Standard legal ist. [siehe Scryfall](https://scryfall.com/search?q=%28type%3Acreature+OR+type%3Aplaneswalker+OR+type%3Avehicle+OR+type%3Aspacecraft%29+type%3Alegendary+%28game%3Apaper%29+legal%3Astandard+prefer%3Abest&unique=cards&as=grid&order=name)
Frage dich dabei:
- Welche Farben möchte ich spielen?
@@ -133,7 +133,7 @@ Achte außerdem darauf, dass alle Karten im aktuellen Standard erlaubt sind.
### 2.4 Baue eine solide Mana-Basis
Eine gute Mana-Basis ist entscheidend für dein Spiel. Als Faustregel kannst du mit 2426 Ländern beginnen. Je höher die durchschnittlichen Manakosten deines Decks sind, desto mehr Länder solltest du einplanen.
Eine gute Mana-Basis ist entscheidend für dein Spiel. Passe die Anzhal an Ländern an deine Spielstrategie an. Dennoch gilt als Faustregel: Arbeite mit 2426 Ländern.
Nutze:
- Standardländer
@@ -144,16 +144,15 @@ Nutze:
Jetzt geht es um den Kern deines Decks:
- Kreaturen, die mit deinem Commander zusammenarbeiten
- Zauber, die deine Strategie unterstützen
- Karten, die Kartenvorteil erzeugen oder das Spielfeld kontrollieren
- Zaubersprüche, die deine Strategie unterstützen (z.B. Kartenvorteil erzeugen, Spielfeld kontrollieren, ...)
- Achte darauf, dass deine Karten zusammen funktionieren und nicht nur einzeln stark sind.
### 2.6 Testen und Anpassen
Kein Deck ist beim ersten Versuch perfekt. Spiele dein Deck, analysiere:
- ob du genug Mana hast
- ob du genug Manaressourcen hast
- ob deine Strategie aufgeht
- welche Karten sich schwach anfühlen
- welche Karten sich schwach oder stark anfühlen
Passe dein Deck Schritt für Schritt an, bis es sich rund und stabil spielt.
@@ -163,63 +162,68 @@ Neben dem Deckbau gibt es in Standard Brawl einige besondere Regeln, die das Spi
### 3.1 Die Command Zone
Dein Commander startet das Spiel offen in der Command Zone. Von dort aus kannst du ihn jederzeit wirken, als wäre er auf deiner Hand. Stirbt dein Commander oder wird er ins Exil geschickt, darfst du ihn zurück in die Command Zone legen.
Deine Commander-Karte startet das Spiel offen in der Command Zone. Von dort aus kannst du ihn jederzeit wirken. Wechselt deine Commander-Karte die Spielzone, darfst du sie zurück in die Command Zone legen. Nun erhält die Karte die sogenannte "Commander-Steuer".
### 3.2 Die Commander-Steuer
Jedes Mal, wenn du deinen Commander erneut aus der Command Zone **spielst**, kostet er zwei farblose Mana mehr als zuvor. Diese zusätzlichen Kosten nennt man Commander-Steuer. Sie summiert sich im Laufe des Spiels und macht es wichtig, deinen Commander nicht unüberlegt zu verlieren.
Jedes Mal, wenn du deinen Commander erneut, nach dem ersten Mal, aus der Command Zone **spielst**, kostet er zwei farblose Mana mehr als zuvor. Diese zusätzlichen Kosten nennt man Commander-Steuer. Sie summiert sich im Laufe des Spiels und macht es wichtig, deinen Commander nicht unüberlegt zu verlieren.
### 3.3 Lebenspunkte
In Standard Brawl startest du mit 20 Lebenspunkten (angepasst durch uns von ursprünglich 25 Leben).
In Standard Brawl startest du mit 20 Lebenspunkten (angepasst durch uns von den ursprünglichen 25 Leben).
### 3.4 Singleton-Regel
Fast alle Karten in deinem Deck darfst du nur einmal spielen. Diese Regel sorgt für abwechslungsreiche Spiele und macht Kartenauswahl und Synergien besonders wichtig. Nur Standardländer darfst du beliebig oft verwenden.
Fast alle Karten in deinem Deck darfst du nur einmal spielen, nur Standardländer darfst du beliebig oft verwenden. Diese Regel sorgt für abwechslungsreiche Spiele und macht Kartenauswahl und Synergien besonders wichtig.
### 3.5 Standard-Legalität und Rotation
Alle Karten in deinem Deck müssen im aktuellen Standard erlaubt sein. Wenn Sets rotieren, dürfen diese Karten auch in Standard Brawl nicht mehr gespielt werden. Behalte das im Blick, besonders wenn du dein Deck länger nutzen möchtest.
### 3.6 Multiplayer und Eins-gegen-eins
### 3.6 Eins-gegen-eins und Multiplayer
Standard Brawl wird meist 1-gegen-1 gespielt, kann aber auch mit mehreren Spielern funktionieren. In Mehrspieler-Partien erhöhen sich die Lebenspunkte in der Regel auf 30, was mehr Raum für politische und langfristige Strategien bietet.
## 4. Tipps für Einsteiger und häufige Fehler
## 4. Tipps für Einsteiger:innen und häufige Fehler
Gerade am Anfang kann Standard Brawl überwältigend wirken. Mit den folgenden Tipps vermeidest du typische Fehler und kommst schneller zu einem stabilen und spaßigen Spielerlebnis.
### 4.1 Baue nicht nur um deinen Commander herum
### 4.1 Baue nicht ausschließlich um deinen Commander herum
Dein Commander ist wichtig, aber dein Deck sollte auch ohne ihn funktionieren. Ein häufiger Anfängerfehler ist es, sich zu stark auf den Commander zu verlassen. Wenn er mehrfach entfernt wird und die Commander-Steuer steigt, brauchst du Alternativen, um im Spiel zu bleiben.
Die Commander-Karte ist wichtig, dein Deck sollte auch ohne sie funktionieren. Ein häufiger Fehler ist es, sich zu stark auf die Commander-Karte zu verlassen. Wenn diese mehrfach entfernt wird und die Commander-Steuer steigt, benötigst du Alternativen, um im Spiel zu bleiben und zu gewinnen.
### 4.2 Achte auf eine ausgewogene Manakurve
Viele Einsteiger spielen zu viele teure Karten. Achte darauf, dass du auch günstige Zauber im Deck hast, damit du früh ins Spiel kommst. Eine flache Manakurve sorgt dafür, dass du in jeder Phase des Spiels etwas tun kannst.
Viele Einsteiger:innen spielen zu viele Karten mit hohen Manakosten. Achte darauf, dass du auch günstigere Zaubersprüche im Deck hast, um früh am Spiel teilzunehmen. Eine flache Manakurve sorgt dafür, dass du in jeder Phase Spielentscheidungen treffen kannst.
### 4.3 Spiele genug Interaktion
### 4.3 Spiele ausreichend Interaktion
Ein Deck, das nur seinen eigenen Plan verfolgt, verliert oft gegen unerwartete Bedrohungen. Plane deshalb Karten ein, mit denen du:
- Kreaturen zerstören
- Zauber neutralisieren
- Zaubersprüche neutralisieren
- problematische Permanents entfernen
kannst.
Interaktion macht dein Deck flexibler und widerstandsfähiger.
### 4.4 Überlade dein Deck nicht mit Themen
Ein klarer Plan ist besser als mehrere halbe Ideen. Wähle ein Hauptthema und bleib dabei. Zu viele unterschiedliche Strategien führen oft dazu, dass dein Deck inkonsistent wirkt.
Ein klarer Plan ist besser als mehrere halbe Ideen.
Wähle eine Hauptstrategie und arbeite diese aus. Zu viele unterschiedliche Strategien führen oft dazu, dass dein Deck inkonsistent wird.
Um dies zu bewerkstelligen kannst du gezielt nach Karten für dein Deck suchen, welche deine Synergien umfassen. Dazu kannst das Tool [Scryfall](https://scryfall.com/advanced) verwenden. Dort kannst du durch die "Advanced Search" systematisch danach suchen, was du benötigst.
Um die Übersicht zu behalten lohnt es sich eine Deckliste virtuell zu erfassen. Passende Tools sind [Archidekt](https://archidekt.com/) oder [Moxfield](https://moxfield.com/).
### 4.5 Teste dein Deck regelmäßig
Spiele dein Deck so oft wie möglich und beobachte:
- welche Karten selten nützlich sind
- wann du Manaprobleme bekommst
- ob sich Spiele zu langsam oder zu schnell anfühlen
- ob deine Spielstrategie aufgeht
Scheue dich nicht, Karten auszutauschen. Deckbau ist ein Prozess.
### 4.6 Akzeptiere Varianz
### 4.6 Varianz
Durch die Singleton-Regel wirst du nicht jedes Spiel dieselben Karten ziehen. Das ist normal und Teil des Formats. Plane dein Deck so, dass es auch mit unterschiedlichen Starthänden spielbar bleibt.
Durch die Singleton-Regel wirst du nicht in jedem Spiel dieselben Karten ziehen. Das ist normal und Teil des Formats. Plane dein Deck so, dass es auch mit unterschiedlichen Starthänden gegen unterschiedliche Gegner spielbar bleibt.

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@@ -8,7 +8,7 @@ Wir erwarten von allen Spielern, dass sie sich an den unten aufgeführten Verhal
## Verhaltenskodex
Von allen Veranstaltungsteilnehmern wird erwartet, dass sie eine einladende und akzeptierende Gemeinschaft fördern. Diskriminierung aufgrund von Behinderung, Ethnie, Geschlecht, sexueller Identität, Religion oder anderen physischen, kulturellen oder sozialen Merkmalen wird nicht toleriert.
Von allen Veranstaltungsteilnehmern wird erwartet, dass sie eine einladende und akzeptierende Gemeinschaft fördern. Diskriminierung aufgrund von Beeinträchtigung, Ethnie, Geschlecht, sexueller Identität, Religion oder anderen physischen, kulturellen oder sozialen Merkmalen wird nicht toleriert.
Von allen Veranstaltungsteilnehmern wird erwartet, dass sie sich jederzeit sportlich verhalten. Dazu gehört unter anderem, dass sie sowohl bei einem Sieg als auch bei einer Niederlage gnädig sind, ihre Gegner respektieren und sich fair, freundlich und angemessen verhalten. Spielaufforderungen und Königsmacher sind Beispiele für unsportliches Verhalten und können zur Disqualifikation führen.